Überfüllte Diskussionsveranstaltung in Hannover

15.02.2019

Mit 140 Teilnehmern kamen am Dienstag, den 12.2., mehr zur Diskussionsveranstaltung, als Sitzplätze fanden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Forum für Politik und Kultur hatten ins Restaurant „Zeitfür“ im Landtag Hannover eingeladen, um mit mir über mein Buch „Das Gespinst der Digitalisierung“ zu diskutieren. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hatte zuvor die Veranstaltung prominent angekündigt.

Vortrag Nach einem einleitenden Impulsvortrag ging es sofort zur Sache. Dr. Constanze Kurz, IGM und Geschäftsführerin Büroleitung des Gesamtbetriebsrats bei Bosch, und Dr. Marc Bovenschulte, Leitung des Instituts für Innovation und Technik, Berlin, diskutierten unter der Moderation von Initiator Dr. Arno Brandt, Vorsitzender des Forums für Politik und Kultur, die Thesen aus meinem jüngsten Buch. (Auf dem Bild unten von links: Dr. Arno Brandt, Ulrich Sendler, Dr. Constanze Kurz, Dr. Marc Bovenschulte) Schließlich beteiligten sich zahlreiche Menschen aus dem Publikum an der offenen und sehr konstruktiven Debatte.

Podium (von links: Dr. Arno Brandt, Ulrich Sendler, Dr. Constanze Kurz, Dr. Marc BovenschulteKönnen wir darauf vertrauen, dass die Digitalisierung in der Industrie schnell genug zu neuen Arbeitsplätzen führt, wo alte wegfallen? Wie müssen sich Schule und Hochschule verändern? Hat Deutschland eine Chance gegenüber den übermächtigen Playern im Silicon Valley und in China? Vielleicht gerade wegen der Stärken der hiesigen Industrie und der Stärke der Demokratie? Ist eine staatliche Infrastruktur zur sicheren Nutzung von Internet und Zugang zu Wissen und sozialer Vernetzung eine gangbare Lösung? Wie immer, wenn ich seit der Veröffentlichung des neuen Buchs mit den Menschen ins Gespräch komme, gab es kein Thema, das ausgespart wurde.

Die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Vernetzung sind so umfassend, dass es noch viele solcher Debatten braucht, bis auch an verantwortlicher Stelle in Politik und Wirtschaft über die nötigen gestalterischen Maßnahmen nachgedacht wird.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen)

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