Erste Reaktionen auf das neue Buch

24.10.2018

"Das Gespinst der Digitalisierung" verzeichnet einige Anfangserfolge, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass es mein erstes populäres Sachbuch als Autor ist, den man bisher nur als Fachautor für Industriesoftware kannte. In den ersten etwa zwei Monaten hatte „Das Gespinst“ 3.434 Downloads zu verzeichnen, gegenüber einem innerhalb von zehn Monaten erzielten Jahresdurchschnitt 2018 bei populären Sachbüchern von 4.541. Ein erstaunlicher Wert.

Rezension des Buchs in KEMIn der Woche 38 wurde es von der Bibliothek des Evangelischen Medienhauses zum Buch der Woche erkoren. KEM vom Konradin Verlag, einer meiner Partner im PLMportal, hat am 28. September eine Buchempfehlung geschaltet. Und im Oktober wurde in KEM Systems Engineering 2 / 2018 ein Artikel „Auf dem Weg zu einer neuen Weltanschauung“ von mir zum Buch veröffentlicht, dem im Februar 2019 ein zweiter folgen wird. (Zum Download des Artikels).

Und nun gibt es einige Gelegenheiten, bei denen ich mich mit meinen Thesen in die öffentliche Diskussion einklinken kann. Am Morgen des 7. November bin ich in Berlin auf dem Podium der von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierten Veranstaltung „Digitaler Kapitalismus – Alle Macht den Konzernen?“. Im Gespräch bin ich dort mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann, dem Vorsitzenden der Monopolkommission Achim Wambach, der digitalpolitischen Sprecherin Christina Kampmann, MdL NRW, und Henning Tillmann, Mitglied des Vorstands D64 Zentrum für Digitalen Fortschritt.

Am 8. November diskutiere ich bei den Lüneburger Gesprächen, die ebenfalls von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert werden, mit MdL Andrea Schröder-Ehlers und Prof.em. Dr. Wolfgang Kilian über „Alles digital - Herausforderungen der Digitalisierung für den Datenschutz“.

Für den 28. Januar 2019 hat mich das „Forum für Politik und Kultur“ in Hannover zu einer Buchvorstellung eingeladen.

Dafür, dass das Buch erst seit September auf dem Markt ist und noch von keiner überregionalen Zeitung oder gar im Fernsehen erwähnt wurde, finde ich diese ersten Signale sehr ermutigend. Was ich aus Rückmeldungen erster Leser heraushöre, ist vor allem das Erstaunen über den offenbar noch ziemlich alleinstehenden Gedanken, den sie aus meinem Buch mitnehmen, dass die Digitalisierung tatsächlich auch unser gesamtes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem so grundlegend in Frage stellt, dass alle bekannten Methoden der Analyse beispielsweise aus der Volkswirtschaft möglicherweise nicht mehr greifen. Das Denken in den Grenzen kapitalistischer Produktionsweise lässt diesen Gedanken kaum zu. Umso spannender werden die kommenden Debatten für mich werden.

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